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DDoS-Attacken: Schlag gegen internationale Cyberkriminelle


DDos bleibt ein Evergreen unter den Security-Bedrohungen.

Karsten Kunert mit ChatGPT

In einem großangelegten Schlag gegen ein internationales Hacker-Netzwerk haben Sicherheitsbehörden in Nordamerika und Deutschland die beiden weltgrößten Botnetze zerschlagen. Die Infrastruktur der Kriminellen war vor allem für sogenannte Denial-of-Services-Attacken (DDoS), verwendet worden, teilte das Bundeskriminalamt mit. Dabei versuchen die Cyberkriminellen, die Webseiten und Apps ihrer Opfer lahmzulegen, indem Sie sie mit unzähligen Datenanfragen überschütten. Zuletzt waren die Informationsangebote der Deutschen Bahn und die DB-Navigator-App Opfer einer DDoS-Attacke geworden.

Werkzeuge für Überlastungsangriffe

Konkret richtete sich die Aktion gegen die beiden berüchtigten Botnetze «Aisuru» und «Kimwolf». Das ältere System «Aisuru» hat vor allem Geräte infiziert, die sich im «Internet der Dinge» befinden und schlecht gesichert sind. Dazu gehören etwa Router und Überwachungskameras. «Aisuru» wird auch der bislang größte bekannte DDoS-Angriff zugeschrieben, bei dem die gewaltige Datenmenge von 31,4 Terabit pro Sekunde bewegt wurde. Dieser Angriff wurde damals vom IT-Dienstleister Cloudflare abgewehrt. Das eigentliche Ziel blieb unbekannt. 

«Kimwolf» ist nach Einschätzung von Experten eng mit «Aisuru» verwandt. Das zweite Botnetz legte den Fokus stärker auf Android und Consumer Geräte, darunter TV-Boxen.



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